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pro Ingelheim

Vollendete Projekte



Tastmodell Ober-Ingelheim für Blinde und Sehende

Ober-Ingelheim zum Anfassen. Auf Fingerkuppen durch die Strassen spazieren. Die Anordnung der Plätze und Gassen ertasten, die Größenunterschiede zwischen dem Rathaus, der Burgkirche und dem Amtsgericht erkennen. Architektur und Stadtgeschichte erfassen. Wenn blinde Mitbürger zum ersten Mal ihre Stadt befühlen, deren Häuser und Kirchen sie zwar berühren, deren Dimensionen sie aber nie begreifen konnten, so ist es für sie eine ganz neue Erfahrung.

Das Tastmodell gibt aber nicht nur den blinden Mitbürgern die Möglichkeit drei-dimensionale architektonische, geschichtliche oder touristische Erfahrungen zu machen. Auch in der sehenden Bevölkerung stoßen die bronzenen Tastmodelle des Bildhauers Egbert Broerken auf eine große Resonanz, eröffnen sich doch durch den ungewöhnlichen Blickwinkel ganz neue Perspektiven. Junge und alte, blinde wie sehende Menschen kommen miteinander ins Gespräch, man lernt voneinander, man interessiert sich für einander. Diese bronzenen Tastmodelle gibt es schon in vielen deutschen Städten, u.a. Braunschweig, Lübeck, Lüneburg, München, Münster, Soest (Foto oben: Egbert Broerken).

Pro Ingelheim wünscht sich ein solches Tastmodell für Ober-Ingelheim. Das Tastmodell soll die heutige Erscheinung des Ortsteils Ober-Ingelheim in der Abgrenzung des Ortsplans um 1800 wiedergeben.

Ausmaße: 150 x 95 cm
Maßstab 1 : 500

Die unterschiedlichen Höhen des Geländes werden dargestellt (Hanglage Ober-Ingelheim). Historische und neuere Bauwerke werden unterschiedlich patiniert. Strassen, Plätze und wichtige Gebäude werden in Braille- und Normalschrift bezeichnet. Das Modell wird im Wachsausschmelzverfahren in 10er Bronze gegossen, ziseliert und patiniert. Anschliessend erhält die Bronze einen Hartwachsüberzug als Schutz gegen Grafitti. Das Bronzerelief wird auf einen ca 85 cm hohen Sockel aus Naturstein vor Ort aufgestellt.

In Abstimmung mit der Stadt Ingelheim und der Unteren Denkmalschutzbehörde soll das Tastmodell in der Grünanlage "Rosengärtchen" in unmittelbarer Nähe der historischen Wehranlage an der Burgkirche aufgestellt werden. Als Enthüllungstermin ist das Frühjahr 2011 geplant.

Im Rahmen der städtischen Ehrenamtsförderung der Stadt Ingelheim wird das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu EURO 18.000,00 unterstützt.



Wiederbegehbarmachung des Wehrgangs an der Burgkirche

Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" wurde am Sonntag, den 6.September 2009 um 11.00 in einer großen Feier der komplett begehbare Wehrgang an der Burgkirche der Öffentlichkeit übergeben.
Mit einem Spendenaufruf zum Rotweinfest 1989 hatte alles begonnen. Im ehemaligen Ober-Ingelheimer Rathaus öffnete das "Cafe Malakoff" seine Pforten.

Durch Spenden bei Führungen und anderen Aktionen wurde das Geld gesammelt, das für die Wiederbegehbarmachung, d.h. 400 m Geländer und 4 Brückenbauwerke, erforderlich war. Die einzelnen Abschnitte wurden 1992, 1996, 1998, 2000 und 2002 eingeweiht. Nach einer ungewollten Pause (Einsturz eines Mauerteils, daraus resultierende Schließung des Wehrgangs und Sanierung durch die Stadt Ingelheim) wurde der Wehrgang im März 2007 teilweise wieder geöffnet.

Die Sanierung der Nordmauer durch die Stadt Ingelheim wurde Mitte 2009 abgeschlossen. Pro Ingelheim ließ das Geländer vom Nordturm bis zum Burgtor, eine Rundbogentür, sowie eine Treppe und ein Podest im Nordturm installieren.
Bei diesem Projekt handelt es sich um das größte in der zwanzigjährigen Vereinsgeschichte.

Pro Ingelheim freut sich, einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Begehung des Wehrgangs an der Burgkirche geleistet zu haben.



Uffhub Brunnen

In der Aufhofstrasse gab es früher mindestens zwei öffentliche Laufbrunnen, die aber bei der Verlegung der Trinkwasserleitungen Anfang des vergangenen Jahrhunderts beseitigt wurden.

Bereits 1995 wuchs bei den Anwohnern der Wunsch, auf dem Platz unter der grossen Kastanie einen neuen Laufbrunnen zu erstellen. Anlässlich des "Uffhub-Festes" wurde eine Brunnenkasse aufgestellt. Der Reinerlös war für die Planung und Errichtung eines neuen Laufbrunnens vorgesehen. Im Frühjahr 1995 wurde bei den Strassenbauarbeiten eine Zuleitung zu dem vorgesehenen Platz gelegt. Am 29.06.1996 konnte der Grundstein gelegt werden. Die Uffhubgemeinschaft und Pro Ingelheim begannen mit den Arbeiten und so konnte am 26.09.1998 das Brunnenepitaph und das Becken aus rotem Sandstein gesetzt werden. Seitdem plätschert das Uffhubbrünnelsche. Im Juli 2003 wurde die Mauereinfassung abgeschlossen und der Jahrgang Ober-Ingelheim 1925 spendete zwei Bänke und zwei Mandelbäume.

Am Sonntag, 29.06.2008 lud Pro Ingelheim zu einem Frühschoppen unter der Kastanie ein und es wurde gemeinsam auf das Uffhubbrünelsche angestoßen.
Pro Ingelheim nutzte die Gelegenheit und zeigte eine Präsentation mit anderen Ingelheimer Brunnen. Diese Zusammenstellung wurde anschliessend im Steinkegelturm in der Bahnhofstrasse 100 gezeigt.



Gesundheitsbrunnen

Wasser ist der Quell gesunden Lebens. Der "Gesundheitsbrunnen" versorgte jene Bewohner im Saalgebiet, die über keinen eigenen Brunnen verfügten. Die heute sichtbare Fassung gibt es seit 1842. Genutzt wurde das lebenspendende Wasser wahrscheinlich schon viel früher.

Pro Ingelheim e.V. entschied sich 1998, im Karlsjahr (748 - 1998), die Idee unseres Gründungs- und Ehrenmitglieds Sabine Roland aufzunehmen und das Umfeld dieser Wasserstelle aufzuwerten. Ein Kunstwerk wurde ausgeschrieben, das die Themen Gesundheit - Leben - Wasser im historischen Umfeld des Saalgebietes darstellen sollte. Die "Wasserträgerin" mit den 6 Medaillons Äsculap, Wassermann, Fische, Nixe, Krebse und Frosch des Steinmetz- und Bildhauermeisters Rainer Knußmann aus Nackenheim konnte die Jury überzeugen .

Durch zahlreiche Aktionen (Bücherflohmarkt, Palastschänke, Weinpräsentkarton) des Vereins und durch Einzelspenden konnte das künstlerische Objekt realisiert werden. Die Skulptur wurde lebensgroß aus einem Block Flonheimer Sandstein geschaffen und die 6 Medaillons in das Geländer eingefügt. An der Hauswand weist eine Acrylglastafel auf den Gesundheitsbrunnen und seine Geschichte hin.

Am Sonntag, den 27.04.2008 um 11.00 Uhr konnte das Kunstwerk in einer Feierstunde bei herrlichem Sonnenschein den Bürgern der Stadt Ingelheim am Rhein übergeben werden.



Wasserreservoir, Mainzer Strasse 108

Der Bankier Wilhelm von Erlanger und seine Ehefrau Caroline verfügten zwischen 1859 - 1918 über den größten Grundbesitz in Nieder-Ingelheim. Die Familie wirkte während jener Zeit in vielfältiger Weise zum Wohl ihrer Gemeinde, so auch beim Ausbau der lokalen Wasserversorgung.

Im Zentrum der von Erlanger`schen Ländereien standen die "Villa Carolina" und der sie umgebende Park auf dem Belzen. Die Finanzierung neuer Leitsysteme und Brunnen durch von Erlanger diente vorrangig der Deckung des privaten Bedarfs dieses Anwesens. Zugleich partizipierte aber auch die Allgemeinheit an dieser Maßnahme.

Zum Erhalt des Reservoirs in der Mainzer Strasse kam es auf Grund eines Vertrages vom 21. Februar 1870 zwischen dem Freiherr und der Kommune Nieder-Ingelheim, demzufolge von Erlanger die Nutzung einer neu gefundenen und besonders "starkfliessenden" Quelle überlassen wurde.

Als Gegenleistung war ein festes Becken von 16 Kubikklafter anzulegen ( 1 Kubikklafter = 3,83 m), dessen Wasservorrat der Gemeinde bei Bränden zum Löschen und daneben zur Speisung einiger öffentlicher Brunnen dienen sollte. An der Wasserleitung entlang der Mainzer Strasse mussten alle 200 Fuß ( 1 Fuß = 25 cm) Anschlusskrahnen für die Feuerwehr installiert werden.
Heute befindet sich das Wasserreservoir im Eigentum des Bistums Mainz.

Aufgrund der Initiative des Vereins Pro Ingelheim e.V. und mit Unterstützung einer großzügigen Spende eines Ingelheimer Bürgers wurden im Jahr 2003/ 2004 Portal und Eingangsbereich saniert.



Einweihung der Weinkelter, Ecke Aufhoffstr / Neuweg

Hurra…….der Kelterkorb ist wieder da! Am Sonntag, den 15.06.2003 um 11.00 Uhr lud Pro Ingelheim gemeinsam mit dem Bauern- und Winzerverein Ingelheim e.V und G.V.Germania 1862 e.V. Ober-Ingelheim zu einem Frühschoppen ein.

Seit Jahren stand an der Ecke der etwa 40 Zentner schwere Sandsteinunterbau, die Korbkelter war marode und wurde daher entfernt. Wir waren der Meinung, dass dieser traurige Zustand geändert werden müsste. Pro Ingelheim machte sich auf die Suche nach einer passenden Korbkelter, was gar nicht so einfach war. In Weiler bei Bingen wurden wir fündig und in unzähligen Arbeitsstunden wurde der Korb von unserem Vereinsmitglied Hans-Otto Eckert renoviert. Der Steinmetz Ulrich Groß reinigte und sanierte den Sandstein. Zur Diskussion stand auch die Errichtung eines Schutzdaches. Darüber konnte man sich aber vorerst nicht einigen.

Möge die Kelter - mit oder ohne Schutzdach - die Ober-Ingelheimer lange erfreuen, dies wünschen sich alle Beteiligten.



Beschilderung der Ortsrundgänge
Ober-Ingelheim, Frei-Weinheim, Groß-Winternheim

Im Sommer 1998 begann Pro Ingelheim den Rundgang entlang der historischen Ortsmauer von Ober-Ingelheim mit einem Begleittext auszuweisen, um auf die historischen Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen. Die monatlich geführten Rundgänge erfreuen sich großer Beliebtheit.

Anlässlich der Gassekerb in Groß-Winternheim wurde am 3. September 2000 der Rundweg mit dem "Roten Pfeil" mit Begleittext ausgewiesen. Start und Ziel ist die Stele in der Schwabenheimer Strasse. Finanziert wurde die Ausschilderung durch Groß-Winternheimer Bürger.

Auch in Frei-Weinheim wurde eine Ausschilderung durch den alten Ortskern angelegt. Start und Ziel für den Rundgang ist an der Stele am Bürgerhaus in der Rheinstrasse.



Steinkegelturm, Bahnhofstrasse 100

Hier steht unmittelbar an der Strasse einer der für Ingelheim typischen Steinkegeltürme, der sich im Besitz der Stadt Ingelheim befindet. Im September 2001 gestattete die Stadt Pro Ingelheim die kostenlose Nutzung für Ausstellungszwecke. Der Steinkegelturm befindet sich direkt am Ober-Ingelheim Rundgang, wo wir bei den geführten Rundgängen eine Pause einlegen können. In den drei Turmebenen wurden auf Hartfaserplatten Pläne und Bilder von älteren Ober-Ingelheimer Gebäuden, die zum Teil nicht mehr existieren, aufgehängt.

An den Martinstagen 2007, 2009 und 2010 präsentierten wir kleine Studioausstellungen über die Werke von Ernst Ludwig Winternheimer, Eva Linden und jüngst Gustav Wermann. Näheres erfahren Sie unter "Events".



Sanierungspreis für sach- und fachgerechte Restaurierung 2003 und 2006

Pro Ingelheim hatte sich schon länger mit dem Gedanken getragen, einen Sanierungspreis für Ingelheim auszuloben. 2003 wurde der Sanierungspreis für die sach- und fachgerechte Sanierung und Restaurierung alter Gebäude in Ingelheim zum ersten Mal vergeben.

Ziel des Preises ist es Baukultur zu fördern, indem ein besonders gelungenes Beispiel privater Sanierung/ Instandsetzung oder des Aus-/ Umbaus bzw. der Erweiterung vorhandener Bausubstanz wie z.B. Türen, Tore, Dächer, Maueranlagen usw. prämiert werden. Damit wird den Zielen des Vereins Rechnung getragen.

Höhepunkt des Jahres 2003 war die Vergabe des Sanierungspreises am Tag des offenen Denkmals im Alten E-Werk, Ober-Ingelheim.
Es lagen 9 Bewerbungen vor. Die Jury, bestehend aus Mitarbeitern des Landesamts für Denkmalpflege, der Unteren Denkmalschutzbehörde, der Handwerkskammer Rheinhessen, der Stadt Ingelheim am Rhein und drei Mitgliedern von Pro Ingelheim entschieden sich für zwei Anwesen.

Die Sieger - Stiegelgasse 65 und Am Zuckerberg 4 - erhielten je eine Plakette mit dem Sanierungspreislogo und einer Urkunde.

Am 10.09.2006 (Tag des offenen Denkmals) wurde im Haus Burggarten, Ober-Ingelheim zum zweiten Mal der Sanierungspreis für sach- und fachgerechte Erhaltung alter Häuser in Privatbesitz vergeben.

Es lagen 7 Bewerbungen vor. Die Jury vergab den ersten Preis mit der Plakette und dem Sanierungspreislogo an die Eigentümer des Anwesens Karolingerstrasse 7 in Nieder-Ingelheim. Ausserdem erhielten die Eigentümer der Anwesen Bahnhofstrasse 98 in Ober-Ingelheim und Oberhofstrasse 6 in Groß-Winternheim je einen Anerkennungspreis. Während die Sparkasse Rhein-Nahe für den 1.Preis Euro 1.000,00 spendete, stellte Pro Ingelheim e.V. je Euro 250,00 für die beiden Anerkennungspreise zur Verfügung.

Die Vergabe des Sanierungspreises soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Dies setzt natürlich voraus, dass es genügend Objekte gibt, die die Vergabekriterien erfüllen. Falls Sie interessiert sind, Näheres darüber zu erfahren, können Sie die Teilnahmebedingungen hier herunterladen.

►► Bedingungen als pdf  



Kräutergärtchen, Am Zuckerbergtor

Anlässlich des Karlsjahres 1998 hatte die Stadt Ingelheim vor dem Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim ein viel beachtetes Kräuterbeet angelegt. Leider wurde dieses Beet dann vollkommen entfernt, um vor dem Rathaus eine glatte und ununterbrochene Fläche zu erhalten.

Auf Vorschlag von Pro Ingelheim wurde im Frühjahr 1999 auf einem städtischen Grundstück am Zuckerbergtor wieder ein kleines Kräuterbeet angelegt. Pro Ingelheim übernahm die Pflege. Die Apotheker Ingelheims spendeten eine Arcryltafel mit Informationen, dass es sich um ein Kräuterbeet nach dem "Capitulare de Villis et Curtis Imperialibus" handelt. Die einzelnen Pflanzen wurden mit Schildern und einem Begleittext versehen. In einer kleinen Feierstunde wurde im Beisein von Herrn Oberbürgermeister Dr. J. Gerhard das Kräuterbeet eingeweiht.
Im September 2000 hatte sich Pro Ingelheim als Demonstrationsobjekt für Bruchsteinmauerung die Einfassung des Kräuterbeetes am Zuckerbergtor vorgenommen. Unser Mitglied Toni Bürger ersetzte die marode Einfassung durch eine fachgerecht gemauerte Einfriedung mit Bruchsteinen. Hier können Sie den Artikel "Bruchstein richtig mauern" herunterladen.

►► Bruchsteine als pdf  



Zukunftswerkstatt

Am 29.10.2005 traf sich der Vorstand unter der Moderation von Herrn Dr. Reinert von der Stiftung MITARBEIT, Bonn. In drei Schritten wurden zunächst Stärken und Schwächen des Vereins aufgelistet (sogenannte IST-Analyse), dann Ideen und Vorschläge zusammengetragen (Ideen-Phase) und schließlich Ideen ausgewählt, die vorrangig bearbeitet werden sollen (Umsetzungsphase). Der Vorstand beschließt einen Fragebogen an die Mitglieder zu senden. Die Ergebnisse der Umfrage wurden auf der Jahreshauptversammlung im März 2006 vorgestellt.

Von 185 ausgeteilten Fragebogen kamen 60 ausgefüllt zurück.
Die Auswertung ergibt, dass unsere Mitglieder mit dem Engagement des Vorstands zufrieden sind. Einige sind auch bereit, uns projektbezogen zu unterstützen, aber mit einem kontinuierlichen Engagement ist leider nicht zu rechen.
Folgende Ideen aus der Zukunfstwerkstatt sind inzwischen relisiert worden:
  • Aktivieren der Homepage
  • Neues Corporate Design
  • Mitgliederwerbung, Infostand auf dem Marktplatz
  • Zum 31.12.2006 erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder auf 203!
  • Wir gewinnen Frau Gabriele Lagler als zusätzliche Stadtführerin für unsere geführten Ortsrundgänge Ober-Ingelheim.



Schönherr-Mappe

Pro Ingelheim erinnerte sich an die zahlreichen Federzeichnungen von Ingelheimer Motiven von Willi Anton Schönherr. Es wurden 12 Motive von Ober-Ingelheim ausgesucht, wie z.B. das Rinderbachtorhaus, das Spital St. Jodokus, das Ohrenbrückertor oder das Stiegelgässertor, alle stehen im engen Zusammenhang mit dem Stadtmauerrundgang. Zusammen mit einem Beiblatt, auf dem der Ortsplan von Ober-Ingelheim um 1800 zu sehen ist und mit einem Textblatt, auf dem die einzelnen Motive beschrieben werden, wurden die Zeichnungen in einer ansprechenden Mappe zusammengefasst.

Der Reinerlös aus dem Verkauf der Mappe war für das Projekt "Wehrgang an der Burgkiche" bestimmt. Pro Ingelheim dankt der Familie Schönherr für die Federzeichnungen und dem Historischen Verein Ingelheim e.V. für die Unterstützung bei der Texterstellung.



Bastelbogen Burgkirche
Ein Bastelbogen für Kinder und auch für Erwachsene

PZum Tag des offenen Denkmals am 10.09.2006 haben der Förderverein zur Erhaltung der Burgkirche e.V. und Pro Ingelheim e.V. als Gemeinschaftsprojekt den Bastelbogen Burgkirche auf den Markt gebracht. Der Reinerlös aus dem Verkauf des Bastelbogens dient zur Erhaltung der Burgkirche.



Ober-Ingelheim und seine schönsten Historischen Bauwerke

Die Publikation der Denkmaltopographie für den Landkreis Mainz-Bingen (Erscheinungsdatum März 2007) brachte Pro Ingelheim auf die Idee die historischen Bauwerke von Ober-Ingelheim in den Mittelpunkt eines Kunstheftes zu stellen. Die Absicht war interessierte Menschen mit den baulichen Schönheiten von Ober-Ingelheim vertraut zu machen.

Der Autor der Denkmaltopographie Landkreis Mainz-Bingen, Herr Dieter Krienke, M.A. schrieb die Texte und die Ingelheimer Grafik-Designerin Ursula S. Kosa zeigte sich für die Illustrationen verantwortlich. Auch an die englischsprachigen Gäste von Ingelheim hat Pro Ingelheim gedacht: Diplom-Übersetzerin Frau Eva-Maria Wareing hat sämtliche Texte ins Englische übertragen.
Zusätzlich zu dem Kunstheft gib es ein Poster (60x80 cm), das die 24 schönsten historischen Bauwerke in Ober-Ingelheim aufzeigt.
Pro Ingelheim dankt allen, die das Projekt mit Geldspenden und Anzeigen unterstützt haben.
Der Reinerlös aus dem Verkauf von Kunstheft und Poster ist für die Projekte des Vereins Pro Ingelheim bestimmt.

Die Präsentation des Kunstheftes fand am 27. August 2009 im Weingut Gräff-Schmitt statt.



Weinpräsentkarton 2000 - 2011

Im November 2010 konnte Pro Ingelheim zum 11. Mal den "Besonderen Weinpräsentkarton" anbieten. Begonnen hatte dieses Projekt Weihnachten 2000 mit dem Kaiserpfalzposter, gezeichnet und gestaltet von Michael Ruppel. Mit der phantasievollen und humoristischen Darstellung der Kaiserpfalz ging es Pro Ingelheim um die Rettung und Wiederbelebung der Kaiserpfalz, d.h. Sicherung und Restaurierung der vorhandenen Bauteile und Rekonstruktion dort, wo die Kenntnisse und Umstände dies erlaubten. Der Reinerlös aus dem Verkauf des Weinpräsentkartons wurde für das Projekt "Gesundheitsbrunnen" verwendet, mit ihm wurde die "Wasserträgerin" finanziert. Pro Ingelheim dankt insbesondere den Winzern für Ihre Unterstützung.
Wer von uns hätte gedacht, dass dieses Projekt über die zurückliegenden Jahre eine so große Nachfrage haben würde.

Die Weinpräsentkartons "Ingelheim und Premium Karton" waren mit folgenden Motiven geschmückt:
  • 2000 Kaiserpfalzposter
  • 2001 Goldmünze mit Portrait Karls des Großen
  • 2002 Flügelpferdrelief der Kaiserpfalz Ingelheim
  • 2003 Animation der Aula Regia
  • 2004 "Ingelheimer Saal" - Holzschnitt von Sebastian Münster
  • 2005 Kompositkapitell, 3.Jh.n.Chr.,wieververwendet in der Pfalz Karls des Großen
  • 2006 Ingelheim, 1645, Kupferstich, Matthäus Merian
  • 2007 Das Heidesheimer Tor, 8.-12.Jahrhundert (Neueröffnung 2007)
  • 2008 "Blick von der Steig auf Ingelheim und ins Rheintal", Ölgemälde, G.Wermann, 1948
  • 2009 Burgkirche Aquarell, 1962 G. Wermann
  • 2010 "Staufischer Bauschmuck an der Saalkirche in Ingelheim"
  • 2011 "Rekonstruktion des Heidesheimer Tores im Saal in Nieder-Ingelheim"



Stifterwein Spendertöpfchen (1995), (2007 - 2009)

Seit 1989 rief Pro Ingelheim zu Spenden für die Wiederbegehbarmachung des Wehrgangs an der Burgkirche auf. Der Reinerlös aus dem Verkauf war für dieses Projekt bestimmt

Pro Ingelheim freute sich, dass die beiden Weingüter Werner Korn und Julius Wasem & Söhne das Projekt mit dem Verkauf ihrer Weine in zwei Aktionen unterstützten.

1995 wurde vom Weingut Werner Korn der Stifterwein, ein Spätburgunder vom Burgweg und zum Rotweinfest 2007 vom Weingut Julius Wasem & Söhne ein trocken ausgebauter 2005er Spätburgunder abgefüllt. Beide Flaschenabfüllungen waren mit einem eigens dafür entworfenen Rückenetikett versehen.