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pro Ingelheim

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Vinum Caroli Magni

V orstellung des neuen Jahrgangs 2015 im Weingut Dautermann.

Albert Overmeyer konnte an diesem Sonntag zahlreiche Interessierte, darunter OB Ralf Claus, Beigeordnete Irene Hilgert, sowie die Rotweinkönigin Cahtrin mit ihrem Hofstaat begrüßen. Alle wollten den Jahrgang 2015 des VCM probieren. Jens Bettenheimer erläuterte, wie der Wein, nach den Regeln des Capitulare de villis, gelesen und ausgebaut wird. Es handelt sich um Spätburgundertrauben der Weinlagen Sonnenhang und Horn.
Prof. Eschnauer, der Vater des VCM hat vom Karlsjahr 1998 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 den VCM überwiegend im Hause Bettenheimer herstellen lassen.
Nach 2013 steht jetzt der dritte Jahrgang zur Verfügung. Die junge Winzergeneration Jens und Kristian hat sich erneut der Herausforderung gestellt, den historischen Wein nachzuempfinden. Mit zunehmender Erfahrung gewinnt der Wein immer mehr an „Geschmack“.
Jens Bettenheimer dankte Dr. Günter Weis für sein unermüdliches Vorwärtsdrängen und den Helfern von Pro Ingelheim. Hier ist besonders Toni Bürger zu nennen, der auch diesen Jahrgang aus dem Scheffelfass auf die Flasche brachte, sowie Astrid Volz für die Pressearbeit.


Brunnen in Ingelheim - Wasser in die Stadt

Eine wichtige Vorraussetzung der Besiedlung des Ingelheimer Raums war das Vorhandensein von Wasser. Einerseits durch den Rhein, der mit seinen Fischen auch zur Ernährung beitrug, andererseits durch zahlreiche Quellen.

Von den Quellen und Bächlein sind heute fast keine mehr sichtbar. Nur Straßennamen weisen auf Rinderbach oder Breitbach hin. In Nieder-Ingelheim gibt es wenigstens noch ein kurzes Stück der früheren Wäschbach. Bis in das 20. Jahrhundert gab es eine Reihe von öffentlichen Brunnen, an denen sich die Bürger mit dem lebenswichtigen Wasser versorgen konnten und die auch als Viehtränke eine wichtige Bereicherung des täglichen Lebens darstellten. Nur der Brunnen in der Ohrenbrücke ist auf Privatinitiative noch vorhanden, bzw. wieder hergestellt worden.

Verschwunden sind dagegen der Römerbrunnen in der Straße "An der Burgkirche", der Brunnen auf dem Schillerplatz, der Jakobsbrunnen in der Rinderbachstrasse, der Saalbrunnen in Nieder-Ingelheim und viele andere mehr. Der Brunnen auf dem Marktplatz hat wenigstens einen Nachfolger an der Ecke zur Stiegelgasse gefunden. Im Ganzen gab es in Ingelheim ca. 30 Brunnen.

Das Ziel von Pro Ingelheim für die nächsten Jahre lautet: “Wasser in die Stadt“. Es hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, deren erste Maßnahme die Auswahl von geeigneten Plätzen für die Errichtung von Brunnen war. Ferner wird in nächster Zeit ein Künstler-Wettbewerb ausgeschrieben, um den Platz vor dem Steinkegelturm in der Bahnhofstrasse 100 ansprechender zu gestalten. Es sind noch viele Ideen vorhanden, um in den Ortsteilen von Ingelheim die Aufenthaltsqualität anzuheben. Wir werden in der Presse und auf unserer Homepage laufend darüber berichten.